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Axel Helbig
geb. 1955 in Freital, Mitherausgeber der Zeitschrift für Literatur und Kunst OSTRAGEHEGE, lebt in Dresden
Veröffentlichungen (Auswahl)
Das Land Ulro nach Schließung der Zimtläden. Stimmen aus Deutschland, Polen, Ungarn und Tschechien (Mhg.), Edition Literarische Arena Dresden 2000
Heimkehr in die Fremde. Stimmen aus der Mitte Europas (Mhg.), Edition Literarische Arena Dresden 2002
Orpheus versammelt die Geister. Stimmen aus der Mitte Europas (Mhg.), Edition Literarische Arena Dresden 2005
Annäherung an das Unsagbare. 33 Verführungen zur Literatur der Moderne, LLV 2006
Der eigene Ton. Gespräche mit den Dichtern Arnold Stadler, Norbert Gstrein, Herta Müller, Reinhard Jirgl, Franz Hodjak, Günter Kunert, Christoph Meckel, Adolf Endler, Elke Erb, Ilma Rakusa, Katja Lange-Müller, Kathrin Schmidt, Peter Gehrisch, Raoul Schrott, Christoph Wilhelm Aigner, Christian Lehnert, Kurt Drawert, Marcel Beyer, Lenka Reinerová, LLV 2007
Axel Helbig & Ulf Großmann (Hg.), Skeptische Zärtlichkeit.Junge deutschsprachige Lyrik, mit Beiträgen von NORA BOSSONG | Helwig Brunner | CRAUSS. | Kurt Drawert | LISA ELSÄSSER | DOROTHEA GRÜNZWEIG | DAN FALBEIL | DANIEL FALB | CHRISTIAN FILIPS | UDO GRASHOFF | BEATRIX HAUSTEIN | RENÉ HAMANN | SONJA HARTER | HERBERT HINDRINGER | HAUKE HÜCKSTÄDT | Jayne-Ann Igel | Hendrick Jackson | ADRIAN KASNITZ | Björn Kuhligk | CHRISTIAN LEHNERT | SEPP MALL | Brigitte Oleschinski | MARCUS POETTLER | STEFFEN POPP | MONIKA RINCK | MARCUS ROLOFF | HENDRIK ROST | ULRIKE ALMUT SANDIG | SILKE SCHEUERMANN | TOM SCHULZ | LUTZ SEILER | ULF STOLT ERFOHT | CHRISTIAN TEISSL | ANJA UTLER | Jan Wagner | Ron Winkler | ULJANA WOLF, LLV 2009
Stimmen zu "Skeptische Zärtlichkeit"
"Es ist das Leben selbst, das sich in den Versen ausspricht. Unterschiedlich intensiv, mit durchaus verschiedenem Gestus. Aber ernst gemeint." Ralf Julke
"Zeugnisse für Konzentration und Leichtigkeit, die sich am Zungen- und Begriffsgrund formen und über die das große Getümmel des Buchmarktes ohne langes Verweilen hinweg steigt." Peter Gehrisch
„Für Entdecker und Entdeckungen ist Skeptische Zärtlichkeit geradezu ein Fund.“ Bernd Heimberger
Rezensionen
Skeptische
Zärtlichkeit: Ein Jahrzehnt junger Lyrik wird besichtigt
Ralf Julke, L-IZ vom 18.01.2010
Gute Frage: Das Land ist voller Dichter – 50.000, wie Schätzungen besagen, – aber selbst die besten Gedichtbände schaffen es nur auf 500 verkaufte Exemplare. Für Ulf Großmann und Axel Helbig ist das eine Frage für Verhaltensforscher. Sie haben den aktuellsten Sammelband zur jungen deutschsprachigen Lyrik herausgegeben. "Skeptische Zärtlichkeit" ist er betitelt und beinhaltet auf 200 Seiten "29 Lagebesprechungen". Es ist schon erstaunlich, zu welchem Vokabular Autoren greifen, um ein Phänomen zu fassen, das die Nation seit über 200 Jahren beschäftigt. Oder auch nicht. "Wer wird nicht einen Klopstock loben? Doch wird ihn jeder lesen? Nein. Wir wollen weniger erhoben Und fleißiger gelesen seyn", schrieb Gotthold Ephraim Lessing schon 1752. Geändert hat es nichts. Schon gar nicht am Lesefleiß in Sachen Klopstock. Auch nicht in der Selbstreflexion der deutschen Lyriker, die den Markt überschütten mit Lyrikbänden. Nur findet man die halt eher selten in den einschlägigen Buchhandlungen, sondern eher in den Tauschbörsen der Eingeweihten, manchmal in kleinen, exotischen Verlagen, viel öfter noch im Selbstverlag. Die Flut ist unübersehbar. Und das Meiste, was die Freizeitdichter vollbringen, ist eben nur das, was es ist: eine schöne Form der Selbstverständigung. Man vergisst zu gern, wie persönlich Gedichte eigentlich sind.
Und noch viel lieber vergisst man, dass richtig gute Gedichte Arbeit machen. Nicht nur der Autorin oder dem Autor. Auch dem Leser. Sie heißen ja nicht ohne Grund so: Gedicht. Das hat mit Verdichten zu tun. Und die wirklich guten Gedichte müssten eigentlich einzeln verkauft werden. Damit die Leser eine Chance haben. Dieser Band vereint nun 29 Autorinnen und Autoren – nicht alle so jung, wie der Untertitel verspricht. Gerade die etwas weiter "Angereisten" – Dorothea Grünzweig aus Südfinnland und Sepp Mall aus Südtirol – gehören eher schon zur gestandenen Generation. Aber das jung hat schon etwas mit der "Lagebesprechung" zu tun, auch wenn es hier nicht um einen militärischen Feldzug und irgendwelche Frontlagen geht. Bestandsaufnahme wäre ein treffender Titel gewesen. Oder Auslese. Blütenlese war im 19. Jahrhundert sehr beliebt, bis man merkte, dass die ausgewählten Gedichte tatsächlich immer mehr zu Stilblüten wurden. Man krankte damals recht öffentlich am Goethe-Schiller-Mörike-und-Uhland-Fieber.
Eine Lagebesprechung zumindest enthält der Band: Die Nachbemerkung von Jayne-Ann Igel, die ein wenig zu analysieren versucht, was die aktuelle Dichtergeneration von vorhergehenden unterscheidet. Zum Beispiel die Tatsache, dass sich die Mutigen wieder trauen, mit Sprache und Inhalt zu arbeiten. Die letzte Krisis hat ja, wie man weiß, den wissenschaftlichen Titel "Postmoderne" erhalten. Und nun sitzen die Wissenschaftler in der eigenen Denkfalle, weil sie entweder eine Post-Postmoderne postulieren müssen – oder zugeben, dass ihre Kategorien aus dem 20. Jahrhundert Humbug sind. Ein Dilemma, dass die vorrangig 30- bis 40-jährigen Lyriker, die für den Band ausgewählt wurden, augenscheinlich nicht die Bohne interessiert. Großmann, Helbig und Igel kennen sich aus in der Szene, sind auch die treibende Kraft hinter dem in Dresden erscheinenden "Ostragehege", einer der nunmehr renommierten (und überlebenden) Literaturzeitschriften des Landes. Igel beschwört ein wenig Untergangsstimmung, indem sie auch auf einige der nicht-überlebenden Zeitschriften des Genres eingeht. Aber als Redakteurin von Ostragehege weiß sie, dass auch diese oft mit viel Liebe gemachten Blätter vom Gelde abhängen, von Ausdauer, oft auch einige wesentlichen treibenden Personen – und von der richtigen Nase für Veränderungen.
Naja: Und vom Gefühl für gute Lyrik, dichte, atmosphärische Texte. Da fallen natürlich so ungefähr 99 % der 50.000 lebenden Dichterinnen und Dichter unter den Tisch. Und auch eine Menge all derer, die trotzdem ihre Arbeiten veröffentlichen in der Hoffnung, es könnte ja doch – durch irgendeine göttliche Gnade – irgendwie was Gutes dabei sein. Ist es aber nie. Denn Dichten ist Arbeit – und Talent. Die Gedichtbände, aus denen Großmann und Helbig Texte ausgewählt haben, sind zumeist alle kurz nach 2000 erschienen. Sie haben renommierte Autoren dafür gewonnen, jeden der Vorgestellten in eigenen, zumeist sehr lyrischen Texten zu würdigen. Das sind dann die genannten "Lagebesprechungen" – einige noch wesentlich komplexer und verdichteter als die gewürdigten Arbeiten. Etliche der vereinten Autoren aus dem deutschsprachigen Raum sind eine Entdeckung wert. Einige schaffen es, sich in die großen Traditionen deutscher Lyrik einzureihen, die, wenn man sich die Mühe macht zu vergleichen, ja nun wirklich wenig mit den propagierten Epochen und Stilschulen zu tun haben, die die Kinder in deutschen Schulen noch immer auswendig bimsen müssen – mit all diesen wissenschaftlichen Katastern, um die sich die jüngeren Dichtergenerationen augenscheinlich (und glücklicherweise) wenig scheren, nachdem die Heulbojen der Post-Moderne so einigermaßen verstummt sind.
Mit der 1974 in Chemnitz geborenen Beatrix Haustein wird auch eine Lyrikerin wiederentdeckt, in deren Texten sich die Intensität des Sprechens vereint mit dem Selbsterlebten, das ihr eigenes Leben tragisch überschattet. Auch so eine alte Botschaft, die von immer neuen Generationen neu entdeckt werden muss: Es ist das Leben selbst, das sich in den Versen ausspricht. Unterschiedlich intensiv, mit durchaus verschiedenem Gestus. Aber ernst gemeint. Die meisten der hier Ausgewählten sprechen wieder von sich und ihrem Leben. Die Zeit der Fassadengestalter ist vorbei. Die Lage ist eine durchaus angenehme: Man spricht wieder von dem, was man weiß, sieht und fühlt. Fast hätte man den Auswahlband auch nennen können "Willkommen auf Erden". – Und dass es auch die Autoren so sehen, erzählt dann jeweils ein Stück Prosa, in dem die ausgewählten Lyriker selbst darüber erzählen, was das Schreiben von Gedichten für sie bedeutet.
Die Lyrik geht ihren ureigenen Weg
Peter Gehrisch, Dresdner Neueste Nachrichten vom 8.
1. 2010
Mit „Skeptische Zärtlichkeit. Junge deutschsprachige Lyrik“ legen Ulf Großmann und Axel Helbig als Herausgeber (gleichzeitig auch Redakteure der Zeitschrift für Literatur und Kunst, OSTRAGEHEGE) einen Band vor, der an einen Versuch anknüpft, die aktuelle Lyrikszene zu beleuchten. Es handelt sich um Kurt Drawerts Sammlung „Lagebespre-chung“, einen kleinen, vor acht Jahren bei Suhrkamp erschienenen Band. Beide, Drawerts wie die neue im Leipziger Literaturverlag edierte Publikation: ein Unterfangen, mutig gegen den Mainstream gestellt. Denn: Wie im Vorwort zum 29 Beispiele umfassenden Material vermerkt, besteht eine Diskrepanz in der großen Zahl von ernsthaft um eigene Ly-rik bemühter Autoren (sie belaufe sich auf ca. 50 000) und den ca. 500 Lesern, die einen Lyrikband käuflich tatsächlich erwerben, und zwar auch nur den besten eines betreffenden Jahrgangs. Die durchaus ironisch angelegte Nützlichkeitsthese kennzeichnet die Außenseiter-Situation von Poesie in gleichem Maße: „… neben den Literaturforschern dürften zumindest noch die Verhaltensforscher und Soziologen ihr Brot mit der Lyrik verdienen können.“ – Folgerichtig: das Motto zur vorliegen-den Publikation: „Den unentwegten Lesern deutscher Lyrik“.
In Deutschland führt Lyrik ein Dasein im Schatten des heiß umkämpften Nimbus um den Bestseller-Platz, der in aller Regel Romanen und Mono-graphien zukommt. Wie der im neuen Band vertretene Udo Grashoff sagt, ist Poesie „etwas, das ich nicht definieren kann“, ganz im Sinne Gerhart Falkners, der das Phänomen wie folgt expliziert: „Wir wissen nichts vom Gedicht.“ Denn es ist mit der ureigenen Erfahrungswelt eines Ichs verbunden. Mit seinem poetischen Text legt es doch nur immer ei-nen Blitz seiner Innenschau frei.
So sind es neben Kurt Drawert einige Kennerinnen und Kenner der Szene, die die junge deutschsprachige Lyrik in den Fokus der Betrachtung (Autorinnen und Autoren mit dem Geburtsjahr von 1951 bis 1983) rücken: Brigitte Oleschinski, Jan Wagner, Björn Kuhligk, Ron Winkler, Hen-drik Jackson und Helwig Brunner, zumeist selbst ausgewiesene Dichter. Eröffnet wird der Zyklus mit dem Beispiel Dorothea Grünzweigs. Eine gute Entscheidung. Interessanterweise ist diese Autorin neben dem deutschen auch mit dem finnischen Thema befasst. Ihr Devise: „Früher gab es zwei Sprachen. Die Allerweltssprache – und die heilige Sprache. Die Allerweltssprache … war vielfältig, würzig, Übermut auslösend und fasslich. … Die Worte der heiligen Sprache waren Berge“. Mit Grünzweig wird der Leitgedanke von sacrum und profanum in die Debatte geworfen. Eine Größe, um die man sich sicher in Zukunft stärker zu kümmern hat. Denn in diesem Bezirk wohnen die Lebensgeister, die – letztlich – zu den verborgenen, indessen tatsächlich wichtigen Boten zählen. Zu studieren sind nun die Texte junger Begabungen, ob nun als kassiberhafte fachsprachen Ulf Stolterfohts oder als Gedichte „im Unterschied zu allem bisher Produzierten“, wie René Hamann es apostrophiert. Mit Marcus Poettler sind es Verse, orientiert am Vogelsang, mit Uljana Wolff sagen sie, „was ich nicht zu sagen habe …, was nicht ich zu sagen ha-be“. Nora Bossong spricht von einer Hilfskonstruktion, „die das Ich davor bewahrt, in sich zusammen zu stürzen“. Am Ende nimmt sich Ron Winkler der Autorin Sonja Harter an. Mit dem Blick auf die Art ihres Dichtens, benennt er, was gleichsam für alle gilt: „… kühle, menagerie, manege / der möglichkeit auf mindestens / etwas // das kurze aufleuchten, aufflüstern / von präsenz“ („Über mit S. H.“).
Die Lyrik geht ihren ureigenen Weg. Mit den Worten von Jayne-Ann Igel in
der Nachbemerkung: „… endgültig vorbei scheint die Zeit klarer und chronologisch
sich fortschreibender Traditionslinien und Anknüpfungspunkte.“ Insgesamt
trifft der Leser auf Texte, die einen gewichtigen Teil der Situation demonstrieren,
auf das Myzel eines Ingeniums, das form- und sinnbildend wirkt, Zeugnisse
für Konzentration und Leichtigkeit, die sich am Zungen- und Begriffsgrund
formen und über die das große Getümmel des Buchmarktes ohne langes Verweilen
hinweg steigt. Insofern gebührt den Editoren Anerkennung und Dank.
Absichtsvolle
Annäherung
von Bernd Heimberger, ND vom 7. 1. 2010
Sowas ist in keinem Eingangsbereich keiner Großbuchhandlung zu finden.
Sowas kommt selten in eine Buchhandlung. Sowas ist das, was sich renommierte
Verlage generell vom Halse halten. Sowas ist vor allem Sache der kleinen
und kleinsten Verlage: Sowas wie „Skeptische Zärtlichkeit.“ Ein Buch, das
Ulf Großmann und Axel Helbig herausgegeben haben und eine Vers-Sammlung
ist, die „Junge deutschsprachige Lyrik“ vereint. Mit dem wohlmeinenden Anspruch
junge deutsche Lyrik unter die Leute zu bringen, halten auch andere Lyrik-Editionen
des Jahres Ausschau. Wem da vertrauen? Wem da was abnehmen?
„Skeptische Zärtlichkeit“ ist im Leipziger Literaturverlag erschienen. Der
Verlag versteht sich als Vertreter und somit Verteidiger der Versliteratur.
Die neue Ausgabe ist der 33 Band der Reihe „neue Lyrik“, die mit ihrer Vermehrung
mehr und mehr ein Ort der Entdeckungen wird. Für Entdecker und Entdeckungen
ist „Skeptische Zärtlichkeit“ geradezu ein Fund. Die Herausgeber widmen
ihre Publikation „Den unentwegten Lesern deutscher Lyrik“. Das ist ambitioniert,
überaus ambitioniert und unterscheidet sich nicht von den Ambitionen Anderer.
Inwiefern ist die Widmung wirklich gerechtfertigt? Ist sie das?
Die Herausgeber haben sich zu einem dualistischen Publikationsprinzip durchgerungen.
Mehr oder weniger bekannte Poeten sprechen über die Poesie meist wenig bekannter
Lyriker. Also gibt’s was von Kurt Drawert über Sepp Mall und etwas von Sepp
Mall zu lesen. Also etwas von Brigitte Oleschinski über Monika Rinck und
etwas von Monika Rinck. Also etwas von Jan Wagner über Steffen Popp und
etwas von Steffen Popp. Also etwas von Ron Winkler über Sonja Harter und
etwas von Sonja Harter. Es ist klar, wer da auf wen aufmerksam macht, wer
wen mitzieht. Die Essayisten strengen sich an, ihre Handreichung zu einer
hilfreichen Handreichung zu machen. Wie das aber schaffen und zugleich ein
Helfender und Zurückhaltender zu sein? Ehrgeiz und Eitelkeit der Essayisten
sind nicht immer im Einklang. So vorrangig die Hilfestellung ist, so wenig
Zurückhaltung gibt es gelegentlich in dem Eifer, sich selbst einen Kranz
als Essayist zu flechten. Das erinnert an jene Professoren, die im Seminar
nicht das Thema gelten lassen, sondern ihren Ehrgeiz, sich zum Thema zu
äußern. Wie da ein vorsichtiger, verständnisvoller, verständnisgebender
Vermittler sein und bleiben? Ein Vermittler, der sehr wohl weiß, daß Lyrik
ohnehin immer ein literarisches Experiment ist. Nicht nur, wenn Lyrik Experimentelle
Lyrik ist.
Die Texte sind dann hilfreich und gut, wenn ihre Verfasser sich selbst nicht
als Mittelpunkt sehen. Die Lyriker und die Leser sind der Mittelpunkt. Und
der Tatsache ist schwer gerecht zu werden, weil das die doppelte Verantwortung
der Vermittler ist, also etwas Anstrengendes. Mancher Text ist in manchen
Passagen nur anstrengend. Schlimm wär´s, darunter litten die Lyriker, für
die zuerst diese ungewöhnliche Lyrik-Edition da ist.
Alles, was man sofort denkt und sagen möchte, wenn eine Publikation wie
„Skeptische Zärtlichkeit“ vor Augen kommt, sagt Jayne-Ann Igel im Nachwort.
Am besten mit dem das Buch anfangen, wenn man es aufschlägt.
Stimmen zu "Der eigene Ton"
Link: Gespräch mit Eyk Henze über "Der eigene Ton. Gespräche mit Dichtern"
Rezension im rumänischen ARCA:

