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Wjatscheslaw Kuprijanow
geb. 1939 in Nowosibirsk, Studium der Mathematik und Sprachwissenschaft, Autor und Übersetzer, lebt in Moskau, Mitglied des Russischen und des Serbischen Schriftstellerverbandes, sowie Mitglied des PEN
Aktuelle Veröffentlichung in deutscher Sprache
Im Geheimzentrum, Erzählungen, ERATA 2008
Mit sprühendem Witz seziert Kuprijanow die Wunschfiguren und Schreckensbilder unserer Zeit. Sein erster Prosaband in deutscher Übersetzung!
“Ich wollte wissen, wer denn nun solche Bücher schreibe. Aber es war nur
ein Autorenkollektiv angegeben, aus dem nicht hervorging, ob die Texte von
Menschen oder Tieren stammten. Doch da führte man mich schon ins Arbeitszimmer
der Meerkatze Ignatjewna, die mich mit majestätischer Geste zum Sessel wies,
während sie selbst noch ein Telephonat zu Ende führte, das etwas Einblick
in die Geheimnisse der Verlegerküche gab.”
(W. K.)
Stimmen zum Werk von Wjatscheslaw Kuprijanow
"Man kennt ihn als Lyriker, der sich als Nachdichter
von Hölderlin, Novalis, Rilke, Brecht und Jandl große Verdienste erworben,
in Deutschland eigene Lyrikbände veröffentlicht hat und seit langem bemüht
ist, dem Vers libre in der russischen Poesie ein Heimatrecht einzuräumen.
Vjačeslav Kuprijanov (*1939) schreibt aber auch Prosa. Seine Romane Das
feuchte Manuskript und Der Schuh des Empedokles wurden ins
Deutsche übersetzt, andere liegen bisher nur auf Russisch vor. In dem neuen
Band Im Geheimzentrum geht es in allen Texten ziemlich phantastisch
zu. Žukov, der Protagonist der Erzählung Das Bein, gerät unter
die Straßenbahn und verliert dabei ein Bein. Danach erlebt er in einer Welt
des Glamourösen und des Showgeschäfts, des Grotesken und der Absurditäten
so seltsame Dinge, dass er sich am Ende entschließt, auch seinen Kopf auf
die Straßenbahnschienen zu legen: „‘Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten’,
fuhr es ihm mit ungewöhnlicher Klarheit durch den Kopf.“ Der Ort Morastovo,
den Kuprijanov in der Erzählung Marsch durch Morastovo schildert,
liegt dort, wo Tamerlan das Ende der Welt wähnte. Er wurde auf Sumpf gebaut,
wie Petersburg, das jedoch einen besseren Namen bekam. Alle Straßen und
Plätze von Morastovo wurden kontinuierlich umbenannt, die Karlsallee mindestens
zwölf Mal, jedes Mal nach einem anderen Karl. Auch der Klimawechsel in Morastovo
zog
Straßenumbenennungen nach sich. Das erklärt, warum hier der erste internationale
Kongress zur Regulierung der Jahreszeiten stattfindet. Mehr Satire und Pamphlet
als Fantasy ist die Erzählung Der Verlag Orang-Utan-Press. Der
Verlag ist auf kommerziellen Erfolg ausgerichtet und muss den Massengeschmack
bedienen. Er wird von der Meerkatze Ignat’eva geleitet, die seltsame Bücher
herausbringt – manche in Leder gebunden, manche in Pelz („in der kalten
Jahreszeit als Muff zu verwenden“), darunter „tierische Frauenromane“, Bücher
über Sex („Das Kamasutra für Gliederfüßler“) und Kochen („Lammfleisch für
Wolfsartige“) sowie Memoiren („Vom Schwein zum
Schinken, der leckere Weg einer Volksheldin“). Gelegentlich verlegt Ignat’eva
auch russische Klassiker, allerdings nur in „umgeschriebenen“ Adaptionen,
weil das Volk die Sprache der adligen Autoren nicht mehr
verstehe. Stolz berichtet sie, dass ihr als „bester russischer Lyrikerin“
der Hamburger Puškinpreis verliehen wurde. „Irgend so ein Slawist“, der
wusste, dass Puškin aus Afrika war und einem Affen glich, habe ihr zu Ehren
„auf Deutsch oder Holländisch“ „Im Paradies kenn ich mich aus“ 145 eine
Rede gehalten. Und den Preis gebe es in Hamburg, „weil die dort Geld haben“.
Selbstverständlich lehnt der Erzähler, der allzu deutlich Kuprijanovs Aversionen
preisgibt, den Vorschlag ab, dem Verlagsprogramm der Meerkatze eine intellektuelle
Komponente hinzuzufügen und Kants Kritik der reinen Vernunft umzuschreiben."
Karlheinz Kasper, in:
„Im Paradies kenn ich mich aus. Russische Literatur in deutschen Übersetzungen
2008", OSTEUROPA, 59. Jg., 1/2009, S. 125–150
"Ein Mann geriet unter die Straßenbahn und verlor sein Bein. Wochen später legt er auch noch den Kopf auf die Schienen. Mehr aus Verwirrung, denn aus Verzweiflung. Denn ihm wurde zunächst sogar ein Werbevertrag angeboten. Und sein Bein hat ein vor allem im Westen berühmter Künstler zum Ausstellungsobjekt gemacht. Das glaubt er, im Fernsehen zu erkennen, wo es bei diversen Talkshows überhaupt drunter und drüber geht. Soll er den Künstler verklagen? Ein Rechtsanwalt, ein Polizeimajor und diverse Journalisten kommen ins Spiel, das immer verrückter wird. Als ob's in Moskau eine Übereinkunft gäbe, sich nur noch nach den Regeln der Groteske zu verhalten.Zu Bulgakows Zeiten konnte man das noch auf die Einmischung des Teufels schieben, Jetzt scheint es etwas Naturgegebenes zu sein. Was es an gesellschaftlichen Regeln gab, ist außer Kraft gesetzt. Es gibt nichts Verlässliches mehr – weder im sozialen Bereich noch im Individuellen. Es herrscht der Irrsinn. Dass im Ort Morastowo Straßen und Plätze dauernd umbenannt werden, ist ein geringes Problem gegenüber der Tatsache, dass die Bewohner jedem Neuankömmling mit Hakenstangen und Torfschaufeln entgegentreten. Den größten Erfolg auf dem Buchmarkt hat der Verlag Orang-Utan-Press, in dem vornehmlich Tiere veröffentlichen. Die Verlegerin, die Meerkatze Ignatjewna, hat in Hamburg den Puschkinpreis bekommen. Wieso? »Weil die dort Geld haben!« Und im Geheimzentrum erhalten die Roboter eine humanistische Bildung wie die Menschen nicht. Wie Fjodor Michailowitsch Pingwinow mit seiner Frau Waldschnepfowa in der geschlossenen Stadt Kosmischtschensk Wahlkampf macht, ist so makaber wie nur irgendwas. Und ob sich die Menschen nun vertikal zu einem imaginären Gipfel auf den Weg machen oder einfach horizontal irgendwelche Laufformationen bilden, keinesfalls kommt Sinnvolles dabei heraus. Wobei in dieser Prosa – im Kontrast zum Dargestellten – alles irgendwie sinnbildhaft zu sein scheint. Manches kann man sofort durchschauen, anderes mag russische Leser noch mehr in Begeisterung bringen, weil sie sich im Netz der feinen Anspielungen sofort auskennen. Unsereins bewundert die Kunst des Autors, eine eigene Welt zu schaffen, eine Anti-Utopie, die aus Realität erwächst. Glaubwürdig erscheint die absurde Zuspitzung russischer Zustände, und doch wünscht man, in Wirklichkeit möge es nicht ganz so schlimm sein." Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland, 23. 10. 2008
"Es ist gar nicht so lange her, da erschien ein Name auf der von renommierten Kritikern erstellten SWR-Bestenliste, der nur Kennern der aktuellen russischen Literatur-Szene ein Begriff ist: Wjatscheslaw Kuprijanow. Kurz zuvor war mit «Im Geheimzentrum» sein Erzählband im Erata Literaturverlag erschienen. Peter Steger, Erlangens Städtpartnerschaftsbeauftragter, der Kuprijanows Buch übersetzte: «Das war schon eine Überraschung, dass die Ersteller der Liste auf das Buch aufmerksam wurden.» Schließlich sei «Im Geheimzentrum» in einem kleinen Verlag erschienen. Doch Qualität setzt sich eben gelegentlich auch im eingefahrenen Literatur-Zirkus durch - selbst wenn nicht anzunehmen ist, dass sich die ironiedurchtränkte Auseinandersetzung mit den Wunschfiguren und Schreckensbildern unserer Zeit zum Bestseller entwickeln wird. Dafür sind Kuprijanows anti-utopischen Texte, an denen Steger vor allem das Spiel des Autors mit Motiven und Interpretationsansätzen sowie die philosophischen Diskurse schätzt, wohl zu anspruchsvoll. Aber keine Angst: «Seine Texte lesen sich wirklich sehr, sehr gut», betont Steger. Der Kontakt Stegers zu Kuprijanow, der 1939 in Nowosibirsk geboren wurde, kam bereits Ende der 80er Jahre über den ehemaligen Erlanger Kulturreferenten Wolf Peter Schnetz zustande. Seitdem übersetzt Steger regelmäßig Kuprijanows Werke. Am Dienstag wird Kuprijanow voraussichtlich seine Prosa selbst auf deutsch vortragen, für die Lyrik wird Steger zuständig sein." Erlanger Nachrichten, 7. 6. 2008
"Kuprijanow befindet sich hier in der besten Tradition satirischer russischer Dichtung, wie sie beispielweise durch Gogol berümt geworden ist, angereichert mit der Erfahrungen moderner Strömungen des zwanzigsten Jahrhunders, insbesondere mit Surrealismus." Justus Noll, Oberhessische Presse, 04.06.08
«Im Geheimzentrum» entstehen neue Autoren als Klone der russischen Literatur, doch Wjatscheslaw Kuprijanow, der dieses «moderne Märchen» für seinen gleichnamigen Erzählungsband erfunden hat, ist ein Original. 1939 in Nowosibirsk geboren, hat Kuprijanow auf Deutsch bisher nur Lyrik veröffentlicht. Wenn jetzt auch seine frühe Prosa übersetzt wird, dann ist spätestens das Gelegenheit, einen Autor zu entdecken, bei dem die Farce kein leeres Spiel mit der Wirklichkeit ist, sondern philosophisches Exempel. «Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten», denkt Schukow, als er am Ende der Erzählung «Das Bein» seinen Kopf auf die Gleise der herannahenden Strassenbahn legt. Ein Bein wurde ihm bereits abgefahren, und was auf diesen Unfall folgt, ist eine russisch-melancholische Groteske, in der Kuprijanow zeigt, was er kann. Der Witz eines Daniil Charms schwingt in seinen Erzählungen mit und der ingeniöse Ernst Gogols. Die finstere Stadt «Morastowo» ist in einem anderen Text ein auch durch Fremdenführer kaum zu beschreibender Nicht-Ort, der eben doch von dieser Welt ist. So ist es immer bei Kuprijanows Erfindungen – sei es die Idee, einen Morgenmantel zum Politiker zu machen, oder jene, die Erde als Berg aufeinandergetürmter, wie Sisyphos nach oben strebender Menschen zu zeigen: In der Wirklichkeit steckt das Absurde, und im Absurden die Wahrheit. Neue Zürcher Zeitung, 3. Mai 2008
Ein Unbekannter der zeitgenössischen russischen Literatur, Mathematiker,
Sprachwissenschaftler und Autor von Gedichten und Geschichten. Sein Witz
erinnert an die Prosa von Daniil Charms, dem Meister der Groteske.
«Kuprijanow scheint mir einer der Dichter zu sein, deren Bewußtsein schon
von der Geozentrik zur Kosmosweite übergegangen ist. Das gibt seinen Gedichten
die große Perspektive, die Sicht des Menschenlebens von oben her. Das aber
bringt die Erde nicht zum Verschwinden, unser Leben nicht zur Bedeutungslosigkeit.
Als unser Himmelskörper wird die Erde nicht zu Nichts, wie nichtig klein
sie auch im Vergleich zu den Dimensionen des Kosmos erscheinen mag. Sie
ist „ein würdiger Platz“, der uns erlaubt, „einander nicht zu bedrängen
und nicht auseinander zu fallen“ ? ja gar mit einer Aufgabe für die Schulkinder
auf anderen Planeten versehen. Der hoffnungsvolle Ton ist bei diesem Russen
stärker als der erschrocken-verzweifelte, der vielen westlichen Dichtern
heute näher liegt. Der Kosmos wartet bei diesem Dichter sozusagen darauf,
daß auf unserem winzigen Erdpunkt doch noch „Deutung“ sich ergibt, die sich
für Himmelsbewohner zu lesen lohnt, daß „unausdeutbare Gedankenblitze“ auf
der Erde aufleuchten, die weithin im Kosmos zur Kenntnis genommen werden,
daß es sich für die Sonne lohnt, stille zu stehen um des Wortes willen,
„das alle Schlachten beenden kann“. Dieses Wort steht nicht in unserer Macht,
aber es ist unsere Hoffnung. Die Proben einer hoffnungsgetragenen Dichtung,
die uns hier vorgelegt werden, machen Verlangen nach mehr. Es wartet viel
auf uns dort in den östlichen Weiten, wenn wir endlich den längst nicht
mehr eisernen Vorhang vor uns durchstoßen und dem zuhören, was hinter ihm
entstanden ist.» Helmut
Gollwitzer, SWR 04 / 2008
"Kuprijanow scheint mir einer der Dichter zu sein, deren Bewußtsein schon von der Geozentrik zur Kosmosweite übergegangen ist. Das gibt seinen Gedichten die große Perspektive, die Sicht des Menschenlebens von oben her. Das aber bringt die Erde nicht zum Verschwinden, unser Leben nicht zur Bedeutungslosigkeit. Als unser Himmelskörper wird die Erde nicht zu Nichts, wie nichtig klein sie auch im Vergleich zu den Dimensionen des Kosmos erscheinen mag. Sie ist „ein würdiger Platz“, der uns erlaubt, „einander nicht zu bedrängen und nicht auseinander zu fallen“ – ja gar mit einer Aufgabe für die Schulkinder auf anderen Planeten versehen. Der hoffnungsvolle Ton ist bei diesem Russen stärker als der erschrocken-verzweifelte, der vielen westlichen Dichtern heute näher liegt. Der Kosmos wartet bei diesem Dichter sozusagen darauf, daß auf unserem winzigen Erdpunkt doch noch „Deutung“ sich ergibt, die sich für Himmelsbewohner zu lesen lohnt, daß „unausdeutbare Gedankenblitze“ auf der Erde aufleuchten, die weithin im Kosmos zur Kenntnis genommen werden, daß es sich für die Sonne lohnt, stille zu stehen um des Wortes willen, „das alle Schlachten beenden kann“. Dieses Wort steht nicht in unserer Macht, aber es ist unsere Hoffnung. Die Proben einer hoffnungsgetragenen Dichtung, die uns hier vorgelegt werden, machen Verlangen nach mehr. Es wartet viel auf uns dort in den östlichen Weiten, wenn wir endlich den längst nicht mehr eisernen Vorhang vor uns durchstoßen und dem zuhören, was hinter ihm entstanden ist." Helmut Gollwitzer
"Mythos, Natur, Spuren widergespiegelter und erlebter Geschichte sind Elemente, aus denen der russische Dichter Wjatscheslaw Kuprijanow seine Verse zusammenfügt. Dazu kommt ein Stückchen Surrealismus und viel Satire." Elisabeth Endres, Süddeutsche Zeitung
"Kuprijanows kurze Prosa führt uns in eine Welt wunderbarer Vorfälle und skurriler Verhaltensweisen." Rudolf Stirn
"Kuprijanow (…) möchte seinen Beitrag für die Entwicklung der russischen Sprache leisten und dadurch in die Geschichte der russischen Literatur eingehen…" J. W. Roschdestwenskij
"Kuprijanow pflegt das Genre der “Anti-Utopie” wie kein anderer zeitgenössischer
russischer Autor."
Veronika Wengert, Moskauer Deutsche Zeitung
"Kuprijanow (…) versteht es, sowohl die Flüchtigkeit als auch den privaten Fakt der Existenz aus der Perspektive der Weltkultur zu betrachten." A. Senkjewitsch, „Literarischer Überblick“
"Auch die Linie des „paradoxen Intellektualismus“ reißt nicht ab, wenn wir uns den freien Versen Wjatscheslaw Kuprijanows zuwenden." G. Filippow
Veröffentlichungen in Rußland:
"Von der ersten Person", Gedichte, 1981; "Es geht das Leben",
Gedichte, 1982; "Hausaufgaben", 1986; "Echo", Gedichte,
1988, 2. Aufl.1989; "Gedichte", 1994; “Lassen sie mich ausreden”,
Freier Vers, Verlag Moskauer Schriftstellerverband, 2002; “Die besseren
Zeiten”(«Лучшие времена»), ausgewählte Gedichte und Übersetzungen, Moskau,
“Junge Garde”, 2003.
Veröffentlichungen in Deutschland:
Ein nüchternes Echo, Gedichte und Prosa, LCB-Editionen,
1985,
Wagnis des Vertrauens, Gedichte , Wald, mit dem Vorwort
von Helmut Golwitzer, 1987;
Ein Denkmal für den unbekannten Feigling, Gedichte Delp,
1990, übersetzt von Peter Steger;
Aufforderung zum Flug, Berlin, 1990; Wie man eine
Giraffe wird, Gedichte, Russisch und Deutsch, Alkyon Verlag, 4.Auflage
2002;
Eisenzeitlupe, Gedichte, Alkyon Verlag, 1996, Platz 1 in
der SWF-Bestenliste (Februar 1997);
Der Schuh des Empedokles, Roman, Alkyon Verlag, 2.Auflage
1999;
Wohin schreitet die Pappel im Mai?, Anthologie moderner
russischer Lyrik, Russisch -Deutsch; Alkyon Verlag, 2000, Herausgabe (Auswahl,
Übersetzung).
Muster auf Bambusmatten, oder EURASISCHE GESCHICHTEN, Kurzprosa,
Russisch und Deutsch, (Alkyon Verlag, 2001);
Zeitfernrohr, Gedichte, Russisch und Deutsch, Alkyon Verlag,
September 2003.
Platz 1 in der SWR-Bestenliste (November 2003).
Mitlesebuch 96, Aphaia Verlag, Berlin, 2006;
Veröffentlichungen in
England:
In Anyone’s Tongue, poetry, dual text: russian/english,
Forest Books, London & Boston, 1992;
Weitere Veröffentlichungen:
In Polen: Króg Zicja (Der Kreis des Lebens), Krakow, 1986.
In Bulgarien: Das unerlaubtes Wunder, Sofia, 1987; Oase
der Zeit; Russe, 2000. «Poesia», ИК, Nov Zlatorog,
Ars poetika europea XX, Sofia, 2006.
In Jugoslawien: Gesangstunde (Cas pewanja), 1987, Bericht
über einen Engel, Bibliothek des Europäischen Literaturpreises,
1988;
In Serbien: Der irdische Himmel, Sremski Karlovci, 2006;
In Niederlanden: Die Fühler der Erde, Leiden, 1988;
In Sri Lanka: Moderne Gedichte, Colombo, 1988;
In Mazedonien: Gesang-und -Denkenstunde, Struga, 1999.
Übersetzungen aus dem Deutschen (Auswahl):
Erich Fried, Ausgewählte Gedichte, Moskau 1987, Übersetzungen, Verlag “Junge
Garde”(“Molodaja Gwardija”);R. M. Rilke, "Ausgewählte Gedichte",
(Übersetzungen), Moskau, Verlag “Raduga” Deutsch-Russisch, 1998, 1999, 2000,
2003 (4. erweiterte Auflage); R. M. Rilke, "Ausgewählte Gedichte“,
EKSMO, 2006.
