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Utz Rachowski
Geboren 1954 in Plauen/Vogtland. Er wurde aus der "Freien Deutschen Jugend"ausgeschlossen und machte danach eine Elektrikerlehre und leistete den Grundwehrdienst. 1977 machte er sein Abitur und studierte zwei Semester Medizin in Leipzig. Danach arbeitete er ein Jahr als Heizer. Er wurde wegen "staatsfeindlicher Hetze" (Vervielfältigung und Verbreitung eigener Texte sowie von Texten von Jürgen Fuchs, Wolf Biermann und Reiner Kunze) verhaftet und zu 27 Monaten Gefängnis verurteilt. 1980 wurde er dann schließlich ausgebürgert und studierte daraufhin Kunstgeschichte und Philisophie in West-Berlin und Göttingen. Heute lebt er in Berlin und im Vogtland.Er erhielt u.a. neben einem Alfred-Döblin-Stipendium den Andreas-Gryphius- und den Eduard-Mörike-Förderpreis.
Er ist Mitglied im Chemnitzer Schriftstellerverein, der Assoziation Unabhängiger
Schriftsteller Dresden, im Autorenkreis der Bundesrepublik und bis zu dessen
Auflösung im Exil-P.E.N. London (Januar 2002).
Seit März 2006 setzt er die Mitgliedschaft im re-aktivierten P.E.N.-Zentrum
deutschsprachiger Autoren im Ausland (Centre of German-speaking Writers
Abroad) fort.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Der letzte Tag der Kindheit, mit einem Vorwort von Hans Sahl, 1986; Namenlose, mit einem Nachwort von Wolf Biermann, Basisdruck Berlin, 1993; Erinnerungen an eine Jugend, Chemnitzer Verlag, 1995; Mein Museum, Hellereu-Verlag Dresden, 1995; Red' mir nicht von Minnigerode, Thelem Dresden, 2006; Meine Sommer, meine Winter und das andere. Hörbuch, ERATA, 2006
Stimmen zum Autor
"Die Kindheit ist die zentrale Metapher in Rachowskis Texten ... sie
legen Zeugnis ab von dem Versuch, in der Wahrheit zu leben." (Jörg
Bernig)
